| follie, MichaelR_, Guest6637, finter, ORIgami, follie, Stefan | Ich!
| Jonathan | Wer hier VERKAUFT etwas und lebt davon? Oder hat in seiner Vergangeheit etwas verkauft, oder ist einfach neugierig,wie er selbst einfach verkaufen kann?
| MichaelR_ | Ich habe früher.
| follie | Ich verkaufe Träume
| Guest6637 | Ich habe. Hauptsächlich Möbel.
| Stefan | Ich habe mich selbst verkauft, ehmm, meine Dienste. Wird es Sommer, braucht man einen guten Sommerjob.
| finter | Ich habe Kirby-Staubsauger verkauft
| Jonathan | WOW -- Kirby! Ein echter Haustürverkäufer! OK. Ich möchte Euch eine Geschichte erzählen! Ich mache eine menge Präsentationen im Borders Buchgeschäft, einige von Euch wissen das.
| Guest6637 | Ich versuche meine Fähigkeiten für ein MLM-Geschäft zu verbessern, daß ich zur Zeit betreibe.
| Jonathan | Und ich versuche mein Bestes, ein paar NLP Bücher für das Buchgeschäft zu verkaufen wenn ich dort bin! Ich bringe immer ein paar irgendwelcher NLP Produkte mit ins Buchgeschäft, manchmal Cassetten, manchmal Produkte zur Handchriftenanalyse . Und ich mache verschiedene Dinge mit verschiedenen Gruppen, um ihre unterschiedlichen Reaktionen abzuschätzen und zu sehen was funktioniert, und was nicht. Etwas oft zu Beobachtendes ist, daß wenn einige Leute kaufen, viele kaufen. Wenn einer oder zwei kaufen, wars´ das für gewöhnlich. Wenn ich also an eine Gruppe verkaufe... ist da etwas, daß ich anders mache und daß den Unterschied ausmacht zwischen einigen Verkäufen und großen Verkäufen. Weil es ein dahinterliegendes Prinzip im Gruppenverhalten gibt. Es ist wie... Gruppenzwang. Du machst etwas erfolgreich... du induzierst die Zustände... und die Leute strömen in Scharen zu den Produken die ich zeige. Aber laßt mich die Unterschiede etwas konkreter darstellen. Wenn ich in dem Buchgeschäft über Großartige spreche und das 5 Minuten zu lang, beginnen alle müde zu werden (ihr könnt den Moment sehen, indem die Gruppe beginnt, kleiner zu werden). Und wenn das geschieht, komme ich besser direkt dort zum Abschluß. Wenn ich aber bessere Zustände induziere und die Leute durch verschiedene Entdeckungen führe... bekommen sie diese AHA - Erlebnisse, und sie fangen an, diese AHA - Gefühle zu verbinden... ratet mal´ mit wem?
| Tranzpupy | Dir!
| Jonathan | Wenn ich diese Reaktion habe... muß ich den Moment nutzen, das Produkt einzubringen! Und die Produkte im Falle der Präsentationen im Buchladen sind entweder Cassetten, oder Waren, oder... Seminare. Die Frage ist, wenn sie sich so gut fühlen, nach nur einer Stunde... wie gut wollen sie sich noch fühlen? Wollen sie mehr? Und mehr u. mehr u. mehr von den Entdeckungen die sie machen, während sie von mir geführt werden? Wenn sie das wollen, dann werden sie kaufen . Jetzt , und wenn sie es nicht tun, habe ich versäumt, den Zustand zu induzieren. Nun, es gibt einen Unterschied zwischen logischen Reaktionen .... und emotionalen Reaktionen.
| Kaufen wir was wir brauchen, oder was wir möchten? |
| Jonathan | Die meisten Verkäufe geschehen zu einem bestimmten Zeitpunkt auf der emotionalen Ebene, trotzdem basieren die meisten Verkäufe auf logischen Vorannahmen. Wißt ihr, nur wenige Leute kaufen ein Haus aus einem Impuls heraus. Es hängen keine Verträge für Hausverkäufe am Schwarzen Brett bei WALMART im Ausgang!!! Ein großer Anteil ist: "Ist daß was ich avisiere etwas daß ich möchte?" Vielmehr als das, was ich brauche. OK, begeben wir uns für einen Moment in diese Situation! Was glaubt ihr, wieviel Prozent der Dinge, die ihr euch in eurem Leben anschafft... "braucht" ihr tatsächlich?
| Guest6637 | Sehr wenige.
| MichaelR_ | Nur einige, unter 3% würde ich sagen.
| follie | Ich habe herausgefunden, daß ich vieles von dem weggeworfen habe, was ich in der Vergangenheit mal haben wollte.
| Jonathan | Sind alle einverstanden? Denkt mal darüber nach! Das ist etwas, was ihr aufsammeln und mitnehmen solltet! Ein winziger Prozentsatz der Dinge, die wir in unserem Leben anschaffen, brauchen wir tatsächlich. Damit ist die große Mehrheit der Dinge die wir im Leben kaufen... Dinge, die wir einfach möchten und von denen wir uns einen Vorteil versprechen.
| follie | Genau, Jonathan
| Jonathan | Abgesehen von den Sachen, die wir kaufen, weil wir sie möchten... welcher Prozentsatz der Sachen die wir kaufen ... haben auch einen Nutzen für uns?
| Guest6637 | Ich denke, wir haben einen gewissen Nutzen von allem, was wir kaufen. Oder zumindest denken wir das.
| MichaelR_ | In gewisser Hinsicht alle...hinterher jedoch...wir befriedigen durch den Kauf einen Wunsch. Ich meine, daß Thema ist eher, ob der Nutzen zeitweilig oder langfristig ist.
| Tranzpupy | Ich bin wirklich angenehm überrascht, wenn ich etwas wirklich mehr genieße, als ich vor dem Kauf dachte...
| Jonathan | Ja. Das läßt uns mit Folgendem zurück: Ein großer Prozentsatz der Sachen die wir kaufen und verkaufen sind solche, welche die Leute möchten und nicht brauchen. Seit ihr in einem Nischenmarkt mit Sachen, die Leute brauchen und könnt die Nachfrage bedienen.... ist euer Geschäft oftmals selbsterneuernd. Aber die Frage ist, wenn ihr etwas verkauft, das einen Nutzen bietet... egal ob einen Tatsächlichen ODER einen Angenommenen... welche Methoden könnt ihr anwenden, um eure Verkäufe zu maximieren ... und was kann vermieden werden!
| follie | Exakt meine Frage
| Jonathan | Und wo ist uns der Unterschied zwischen TATSÄCHLICHEM und ANGENOMMENEN Nutzen von Vorteil... und wo schadet er uns als Verkäufer? Beginnen wir mit der Zielsetzung. Wenn euer Ziel ist, eine schnelle Mark zu machen, gibt es wirklich viele Wege, dies zu tun. Und manchmal ist das, was ihr verkauft SO klein und wird so weitläufig vertrieben, daß es fast bedeutungslos ist, ob es einen echten Nutzen bietet. Könnt ihr die Menschen für ein Weile mit eurem Produkt glücklich machen... dann... ist angenommener Nutzen gerechtfertigt.
| Tranzpupy | Macht nicht tatsächlicher Nutzen die Leute glücklich?
| Jonathan | Aber die meisten Verkäufer haben nicht so ein Vertriebsnetz hinter sich... deshalb müssen sie Produkte vermarkten, die einen größeren Nutzen bieten. Ja Tranzpupy! Denn wenn Die Schatzkammer des Erfolgs uns alles richtig beigebracht hat, verkaufen wir nichts anderes als Gefühle. Und meine Präsentationen im Buchgeschäft sagen mir das Gleiche.
| Tranzpupy | Mmm.
| Jonathan | Ich kann mir den Mund fuselig reden -- und über wundervolle Dinge sprechen... wenn ich aber nicht dynamisch bin... wenn ich nicht im richtigen Zustand bin... verkaufe ich bestenfalls 0, 1, oder 2 Cassetten-Programme.
| Tranzpupy | Fang´ bei Dir an
| Jonathan | Das ist eine der schönen Seiten am NLP. Ungeachtet meines eigenen Zustandes habe ich immer interessanten Stoff, über den ich reden kann. Und das bietet ein nützliches Experimentierfeld! Auch wenn ich dort nicht völlig im optimalen Zustand bin -- ich fühle ihr Interesse an der Materie. Aber nicht ihre Verbindung zu mir! Macht das irgendeinen Sinn? Denn:Geh´in einen Zustand, in dem Du an den angenommenen Nutzen glaubst, und vertärke ihn mit... einen Zustand, in dem Du auch an den TATSÄCHLICHEN NUTZEN GLAUBST.... verbinden die LEUTE ihre emotionale Reaktion mir DIR! Und bekommst Du diese Reaktion.... dann WEISE AUF dein Podukt HIN!!!! Und deshalb beginne ich, nachdem ich die Leute SO heiß darauf gemacht habe ihr Leben und ihre Kommunikation mit anderen zu verbessern... über NLP Trainings zu sprechen!!! Wie zum Beispiel meine Seminare. ;)
| Tranzpupy | Du hinterlistiger Teufel.
| Jonathan | Habt ihr das Sprachmuster mitbekommen? Sprachmuster helfen euch. Aber da die Wortwahl lediglich 8% euer Kommunikation ausmacht -- fand ich heraus, daß NLP zuviel Wert auf Wortwahl und Sprachmuster legt. Effektivere Resultate erzielt man, wenn man den Prozess der Kommunikation begreift und wie er sich die ganze Zeit über von einem Moment auf den anderen ändert! Also, ihr.... öffnet eure Augen... öffnet eure Ohren... und achtet anders und mit mehr Klarheit... auf die Signale, die euch die Leute die ganze Zeit senden. Seit dort mit eurem Verkaufsvorhaben, vollständig. Vergeßt das Verkaufshandbuch. Achtet auf sie und seit euch bewußt, was in ihnen vorgeht. Das ist 1-zu-1 noch viel wichtiger! Also sprach ich über das "wie" am Ende der Präsentation, gerade wenn die Information besonders wertvoll war und ich wußte, daß sie sie angenommen haben (weil sie loszogen um hinterher NLP Bücher zu kaufen...) Hätte ich die Gruppe nicht konsequent gepacet und sie in nachhaltig positivere und ausgelassene Zustände geführt, hätten sie sich hinterher kaum für Veranstaltungen angemeldet! Aber da ich sie einbezog, fühlten sie sich, als wären es ihre EIGENEN Denkprozesse und sie hätten sich ihre Zukunftsmöglichkeiten aus sich selbst heraus geschaffen. Macht das Sinn?
| MichaelR_ | Ja.
| Jonathan | Neulich wurde ich in ein Immobilienbüro bestellt. Ich habe mal einen maßgeschneiderten Workshop für ein hiesiges, sehr interessantes Immobilienbüro durchgeführt und einer der Manager empfiehlt mich gelegentlich weiter. Ich bin so etwas wie seine Geheimwaffe ;) die anderen Jungs wußten nie so recht, was auf sie zukam! Sie brachten mich also dazu und der Typ, mit dem sie sprachen, versucht, ein noch besseres Geschäft herauszuholen, indem er abwartet. Aber jeder Tag den er zögert, kostet ihn $5,000 Gewinn. Er weiß das auch und denkt, er kann noch mehr herausholen als er durch das Warten verliert. Und er weiß nicht, daß sie ein anderes Angebot auf dem Tisch haben. Sie versuchten ein Datum festzulegen und das hatte nich dazu geführt, das Geschäft abzuschließen. Ich kam rein... und achtete darauf, was vor sich ging. Und ich hörte auf die Sprache... und ich hörte, was der Bursche sagte... und beobachtete, was er tat. Und ich spieglelte ihn. Ich tat lediglich, was er vorher machte. Er hatte die Arme verschränkt... auf seiner Seite des Tisches... Ich entfernte mich von der Seite des Tisches, wo die Immobilienmakler waren... und schlich mich sogar noch weiter weg. Ich meine, ich hätte mich beinahe von dem Treffen entfernt. Und ich spiegelte seine Armhaltung und begann, MEINE Klienten verärgert anzusehen. Ich wußte daß sie dachten, sie täten sich einen Gefallen indem sie das kleine Geheimnis über das andere Angebot auf dem Tisch für sich behielten. Und ich wußte, daß sie mit diesem Burschen ins Geschäft kommen wollten (aus anderen Gründen). Aber sie wollten ihm nicht das zusätzliche Geld bezahlen, teilweise weil er bereits vom ersten Tag an bezahlt wurde! Ich ging also rüber auf die andere Seite und fragte die Jungs, für die ich arbeitete: "Warum erzählt ihr ihm nicht die ganze Geschichte?!"
| Tranzpupy | Was?!
| Jonathan | Sie sahen mich an, als wäre ich verrückt... natürlich... Ich meine, ich hatte sie vorbereitet, daß ich manchmal sehr wilde Sachen mache. Also kamen sie nach einer Weile damit heraus. Widerwillig! Unterdessen ändert sich die Dynamik.... Der Typ, der die Situation noch aussitzen wollte dachte nun, er hätte gegen einen vom anderen Team "gewonnen" ...der jetzt seinen Abschluß für ihn machte. Ich sagte: "Ihr habt dieses andere Angebot auf dem Tisch liegen, von jemanden, den ihr noch heute anrufen könnt. Und warum habt ihr das nicht erklärt, wei wir dann ALLE jetzt direkt nach Hause gehen könnten und einen Martini genießen und schwimmen gehen und uns darüber freuen, wieviel Geld wir ab morgen verdienen werden... aber nein, ihr Jungs müßt ja die Oberhand behalten. OK. Nun, meinen Leuten fiel beinahe die Kinnlade runter. Ihre Zustände wurden geankert... nicht durch MICH, aber durch die Reaktion des anderen... der nun beginnt Bilder davon zu machen, das Geschäft GLEICH HIER erfolgreich abzuschließen.... und sich bewußt zu werden, daß wenn er nicht jetzt gleich handelt, sie das Geschäft jemand anderem anbieten. Und dieser Zustand war nicht etwa die Reaktion auf etwas, daß die Gegenseite ihm gesagt hatte, sondern auf seine eigenen Denkprozesse! Bingo. Sofortiges Propulsionssystem, diese Nacht noch abzuschließen. WIN-WIN für alle . Und er brauchte nur 5 Minuten, um den Vertrag zu unterzeichnen, nachdem ich es getan hatte. Und alle waren zufrieden. Hätte ich noch etwas draufsetzen sollen?
| MichaelR_ | Du hast in etwa die Motive der beiden Parteien gegeneinander ausgespielt.
| Jonathan | Einverstanden. Beide Parteien hatten eine potentielle win-win Situation, die sie nicht sehen konnten. Nun. Denkt mal darüber nach. Ich hätte mehr Geld für eine Seite herausschlagen können, vielmehr als für beide. Ich wußte, beide Parteien würden profitieren, und daß beide Seiten verlieren, wenn sie weiter abwarten. Ich wußte, daß beide Seiten von einem schnellen Abschluß profitieren. Und mir fiel auf, das ALLES was ich zu tun hatte um abzuschließen war, ihm die guten Gefühle zu verkaufen, die mit dem Abschluß verbunden sind und all die Dinge auf die er verzichten muß, wenn er jetzt nicht handelt. Außerdem hatten alle beteiligten Seiten die Vor- und Nachteile des Geschäfts schon abgehandelt. Damit waren sie schon durch. Niemand konnte sich durch den Abschluß schädigen. Vielleicht würde sich das Geschäft langfristig als schlechte Investition herausstellen... aber niemand würde auf den Abschluß zurückblicken als eine schlechte Entscheidung. Ja, ihr müßt euer Produkt kennen. Ja, ihr müßt die üblichen Einwände kennen und fähig sein, sie zu überwinden, aber noch besser ist es, wenn es gar nicht dazu kommt. Bringen irgendwelche dieser Geschichten einige Glocken zum läuten, wenn ihr einige eurer zurückliegenden Verkauferfahrungen durchgeht? Und wenn dem so ist... teilt sie uns in knapper Form mit (Zusammengefaßt auf 1 Zeile) und wählt 1 oder 2 aus, um sie in der Gruppe zu besprechen! Wählt entweder erfolgreiche oder nicht erfolgreiche... wir werden entdecken, warum sie es waren!
| MichaelR_ | Wenn wir private Alarmsysteme verkaufen, stellen wir insbesondere sicher, daß wir alle möglichen Einwände vor dem Abschluß ansprechen. Vorzugsweise, bevor sie aufkommen. Funktioniert ausgezeichnet. ;)
| Jonathan | OK! Nehmen wir private Alarmsysteme. -- aus einer Reihe von Gründen! Du hast ein Verkaufshandbuch! Du kennst die üblichen Einwände! Ja-- vorzugsweise erwähnst du die üblichen Einwände, bevor andere sie einbringen... so daß internal... die Leute ein Gefühl haben, als hätten sie keine Einwände. Auch wenn sie diejenigen hatten, die du selbst eingebrach hast! Richtig?
| MichaelR_ | Ja. Ich bringe sie absichtlich ein. ...und bin bereit, wenn sie mir zustimmen, daß das die richtige Sache war. ;)
| follie | klingt gut
| Jonathan | Bist du von Tür zu Tür gegangen? Oder hast du an {vielleicht vorbereitete} Kunden verkauft?
| MichaelR_ | Beides. Ich genieße es wirklich, von Tür zu Tür zu gehen.
| Jonathan | Hehheh -- ein wahrer Kaltaquisiteur. Manche Leute frösteln, wenn sie daran denken, irgendjemanden "kalt" anzusprechen.
| MichaelR_ | Bist du einmal in dem Zustand, ist es leicht...mehr aus dir herauszugehen.
| Jonathan | Da stimme ich zu.
| MichaelR_ | Mir war eiskalt dabei. ;) Aber dann habe ich mir klar gemacht, wieviel Spaß es bereitet etwas zu tun, was andere unterlassen.
| Jonathan | Kaltaquise ist schrecklich, wenn ihr... lernt mächtige Hilfsmittel um konsequenter und effektiver in die richtigen Zustände zu kommen.... jeeeeetzt!
| Erzeugt den richtigen Zustand! |
| follie | Also, Jonathan, wie gelangt man nun in diesen Zustand?
| Jonathan | In Ordnung, sehen wir uns etwas genauer an, wie man ZUSTÄNDE erzeugt! Denn wenn ihr eure Zustände nicht besser kontrollieren könnt... dann überlaßt ihr die Verbesserung euer Abschlußquote dem Zufall! Ergibt es einen Sinn, warum das so ist?
| Guest6637 | macht Sinn.
| follie | natürlich - fühlt ihr euch selbst nicht gut, erzeugt ihr auch keine gute Gefühle in euren potentiellen Kunden
| Jazz- | Menschen können Inkongruenz fühlen
| Jonathan | Ja Jazz! OK. In den richtigen Zustand zu gelangen ist kein Problem, wenn ihr die richtigen Hilfsmittel zur Verfügung habt. Wenn ihr die Hilfsmittel habt. Ihr habt die Hilfsmittel bereits. . Ihr habt sie alle bereits in euch! NLP Vorannahme: Jeder Mensch hat bereits alle Resourcen, die er braucht, in sich. Die Resourcen sind Gefühlszustände, die ihr bereits das eine oder andere mal erfahren habt. Wenn ihr sie früher erfahren habt, dann könnt ihr den direkten Zugang dazu wiedererlangen ... weil der Körper sich erinnert wie es war in diesem Zustand zu sein. Nun. Denkt an einen Zustand von dem ihr meint, daß er nützlich ist um ein Geschäft einzuleiten/abzuschließen. Etwas wie: charismatisch! Oder redegewandt! Oder beruhigend!
| Guest6637 | Voller Energie.
| Tranzpupy | Bezaubernd.
| MichaelR_ | Ein kongruenter fließender Zustand ...wie starke sexuelle Erregung... ;)
| Jonathan | Was immer ihr wollt. Sie sind alle nützlich. Je mehr, desto besser, und... habt ihr eine größere Bandbreite an Zuständen zur Verfügung... und könnt schnell von einem zum anderen überwechseln... sehen die Leute euch als dynamischer an. Und ihre Gefühle für euch werden intensiviert! Nehmt einige oder alle, die ihr erwähnt habt! Sucht euch für jetzt einen aus, wenn das noch neu für euch ist. Nun. Wie war es für euch, wenn ihr zu der stärktsten Erinnerung zurückkehrt, die ihr in diesem Zustand hattet! Seht, was ihr gesehen habt, hört, was ihr gehört habt und fühlt, was ihr dann gefühlt habt!
| Tranzpupy | Wenn man das übt, lernt man, Zustände schneller zu wechseln ...?
| Jazz- | Ich rieche einen Anker...
| Guest6637 | Das ist der Punkt, an dem ich Probleme bekomme.
| Jonathan | Hier geht es darum fähiger zu sein, ...diese Dinge zu TUN... und sich besser & besser zu fühlen während du mehr & mehr verkaufst! OK, hier kriegst du Probleme ... welcher Art?
| Jazz- | Je mehr du übst, in diese Zustände zu gelangen, desto mehr verstehst du wie einfach es ist, zu verkaufen VERKAUFEN verkaufen
| Guest6637 | Manchmal kann ich an die Zeit zurückdenken, aber bringe nicht immer den Zustand hervor.
| Jonathan | OK. Für jede Person, Guest6637, kann der Prozess sehr unterschiedlich sein. Und du bringst nicht immer den Zustand hervor.
| Tranzpupy | Gilt auch für mich
| Guest6637 | Ich bin Paul.
| Jonathan | OK, ich werde deinen Namen benutzen, Paul ;) Manche Leute gehen zuerst die Bilder durch, oder die Töne... oder fühlen zuerst und intensivieren es dann mit Bildern oder Tönen... Doch was immer funktioniert, arbeitet für dich.
| Guest6637 | Ich denke es ist eher so, als würde ich mich nicht wirklich erinnern. Es ist so, als würde dich jemand etwas fragen...
| Jonathan | Kehrst du zu einer Erinnerung zurück und versuchst Zugang zu den Gefühlen zu bekommen und das funktioniert nicht... gibt es eine Reihe von Möglichkeiten: (1) Während des Erinnerungsprozesses wurde die Erinnerung durch eine Anzahl verschiedener anderer Umstände ihrer emotionalen Intensität beraubt... du verdünnst die emotionale Reaktion etwas, während das passiert. (2) Du hast noch nicht deine ideale Strategie gefunden, um die Gefühle zu reaktivieren (3) Du erinnerst dich wirklich nicht.
| Guest6637 | Letzten Dienstag warst du zum Abendessen aus. Du weißt, du hast gegessen, Du erinnerst dich aber nicht, was.
| Tranzpupy | Oder nicht
| Jonathan | Der Trick besteht darin, die Suche innerhalb resourcenvoller Erfahrungen fortzusetzen, und zwar daraufhin, wo sich das intensivste Beispiel für diese besondere Ressource befindet. Wenn du eine Weile ergebnislos gesucht hast, dann HÖR AUF! Und mache etwas anderes!
| Guest6637 | Und was?
| Jonathan | Beginne die Suche nach einer anderen Ressource... eine, bei der dein Unbewußtes bereitwilliger ist, sie dir mit Vitalität, Freude und Klarheit zur Verfügung zu stellen.
| Tranzpupy | Manchmal ist es so, daß wenn ich in einem guten, ressourcenvollen Zustand bin, kann ich nicht an diejenigen denken, die es nicht sind
| Jonathan | Zu Beginn ist alles Positive, Dynamische, Energiereiche ein guter Zustand für den Verkauf.
| Tranzpupy | Und manchmal andersherum...
| Jonathan | Benutzt ihr NLP und verwandte Methoden... könnt ihr sehr flexibel und komplex eure Zustände kombinieren... durch Einstimmung der Intensität der Zustände aufeinander.... aber für Anfänger.... denkt einfach daran, zunächst innerhalb eines Zustandes flexibel zu sein! Gelangt ihr nicht einfach in einen Zustand... lacht darüber.. und sucht nach einem anderen Zustand, in der euch die Erinnerung leichter fällt.
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